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News
Im vergangenen Jahr erfassten die deutschen Kfz-Versicherer an kaskoversicherten Fahrzeugen circa 190.000 Schäden durch Sturm, Hagel, Blitzschlag oder Überschwemmung. Insgesamt flossen dafür rund 650 Millionen Euro an die Besitzer. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Schadensaufwand damit fast halbiert, denn 2024 entstanden Naturgefahrenschäden im Volumen von 1,2 Milliarden Euro.
Nicht in allen Bundesländern meinte es die Witterung jedoch gut mit den Fahrzeughaltern. So wurden in Niedersachsen (8 Millionen Einwohner) 20.500 Schadensfälle registriert, in Hessen (6,3 Millionen Einwohner) dagegen nur 6.000. Sowohl in absoluten Zahlen als auch in Relation zur Bevölkerung wurde allerdings Nordrhein-Westfalen (18 Millionen Einwohner) mit 59.500 Fällen am stärksten getroffen.
Mittel- und langfristig gehen die Versicherer von anschwellenden Schadenszahlen aus, da mit häufigeren Extremwetterlagen gerechnet wird. Wer sich als Autobesitzer gegen das Naturgefahrenrisiko wappnen will, braucht eine Kaskoversicherung – die Haftpflichtversicherung deckt nur Schäden an fremden Fahrzeugen ab.
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Mit „Ultra High Net Worth Individuals“ werden in der Finanzsprache Menschen bezeichnet, die über mehr als 100 Millionen US-Dollar verfügen, zumindest nach der Definition des Beratungsunternehmens BCG. Immobilien sind dabei außen vor, es zählen lediglich Finanzwerte wie Aktien und Fondsanteile, Bar- und Kontoguthaben, Schuldverschreibungen und Pensionen. Das Vermögen muss die 100-Millionen-Grenze pro Kopf überschreiten, um zum erlesenen Kreis der Superreichen zu gehören, ein Familienbesitz in dieser Höhe reicht nicht aus. Trotz dieser hohen Hürden zählen in Deutschland laut „BCG Global Wealth Report“ mittlerweile rund 5.000 Menschen dazu, ein Zuwachs von 1.100 gegenüber dem Vorjahr. Die Superreichen verfügen über 27,3 Prozent des gesamten deutschen Finanzvermögens.
Dieses beträgt rund 12,4 Billionen US-Dollar, womit Deutschland weltweit an vierter Stelle rangiert, nach den USA (147 Billionen), China (41,5 Billionen) und Japan (15,6 Billionen). Als eher vorsichtige Anleger halten die Bundesbürger allerdings vergleichsweise wenige Aktien und setzen eher auf Sachwerte wie Immobilien oder Edelmetalle. Deren Gesamtwert taxiert BCG auf 13,4 Billionen US-Dollar, womit sie mehr als die Hälfte des deutschen Vermögens ausmachen.
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Rund 115.000 gestohlene Fahrräder wurden den deutschen Versicherern 2025 gemeldet, wie deren Gesamtverband GDV kürzlich bekannt gab. Das markiert einen neuen Tiefststand – vor 20 Jahren waren es mehr als doppelt so viele, 2022 noch 150.000. Dieser erfreuliche Trend wird jedoch durch die steigenden Werte konterkariert: Die durchschnittliche Schadenssumme erreichte mit 1.270 Euro ein Allzeithoch (2006: 370 Euro; 2022: 1.000 Euro). Dadurch verbleibt der insgesamt von den Versicherern ausgezahlte Betrag auf dem Rekordniveau von circa 150 Millionen Euro, wo er seit 2022 verharrt.
„Viele Fahrräder sind heute deutlich teurer als noch vor wenigen Jahren. Deshalb sollten Versicherte regelmäßig prüfen, ob der Versicherungsschutz noch zum aktuellen Wert des Fahrrads passt“, empfiehlt der GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Grundsätzlich greift die Hausratversicherung, wenn ein Fahrrad bei einem Einbruch in Keller, Wohnung oder Garage entwendet wird. Für Schutz im öffentlichen Raum benötigt man einen Extra - Versicherungsbaustein. Gerade bei hochwertigen Zweirädern kann aber für eine umfassende Absicherung eine eigene Fahrradversicherung sinnvoll sein.
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